Tarifvertrag öffentlicher dienst schleswig holstein entgeltgruppen

Fachhochschulen (FH) organisieren ihre Personalarbeit (d.h. Personalplanung, Auswahl und Entwicklung) völlig unabhängig oder in Absprache mit der jeweiligen Trägerorganisation (z.B. Kommunen, Sozialpartner, Verbände usw.). Dafür gibt es keine konkreten rechtlichen oder tarifvertraglichen Grundlagen. Die monatliche Vergütung für vertragliche Hochschullehrer liegt je nach Beschäftigung und vorheriger Qualifikation (bei Vollzeitbeschäftigung) zwischen mindestens 2.239,10 EUR und 2.615,70 EUR. Darüber hinaus haben vertragliche Hochschullehrer Anspruch auf einen Bonus. Gegebenenfalls erhöht sich die monatliche Vergütung auf der Grundlage der gesetzlichen Anforderungen und der anrechenbaren Vordienstzeiten. Die Bundeslehrer, die an den Pädagogischen Hochschulen (PHs) unterrichten und forschen, sowie die zugewiesenen oder mitgenutzten Bundes- und Landeslehrer sind entweder Beamte in einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis oder vertragsvertragliche Arbeitnehmer in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis. Die Dozenten sind auch in einer privatrechtlichen Beziehung mit der PH.

Unsere sehr flexible Arbeitszeit beträgt 39 Stunden pro Woche, und jeder hat Anspruch auf 30 bezahlte Urlaubstage pro Jahr. Darüber hinaus gibt es in Schleswig-Holstein 10 bezahlte Feiertage. Der 24. und der 31. Dezember werden als bezahlte freie Tage als Höflichkeit des Arbeitgebers gewährt. Die von den Universitäten angebotenen Aus- und Weiterbildungsprogramme vermitteln jedoch auch Qualifikationen, die nicht nur eine Universitätslaufbahn unterstützen, sondern insbesondere auch den akademischen Mitarbeitern in Fluktuationspositionen zugute kommen, wenn sie in eine Karriere außerhalb der Universität wechseln. Der Tarifvertrag gilt für den Zeitraum vom 1. November 2006 bis zum 31. Dezember 2009. Dennoch erlauben Öffnungsklauseln den Bundesländern, bestimmte Vereinbarungen zu einem früheren Zeitpunkt einzeln zu kündigen und neu auszuhandeln. Am 19.

Mai 2006 einigten sich die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nach 14 Wochen Streikaktion auf einen neuen Tarifvertrag, der rund 780.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst in allen Bundesländern außer Hessen und Berlin abdecken soll. Der neue Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder,TV-L) ersetzt alle bisherigen Tarif- und Tarifverträge. Die Vereinbarung folgte auf die längste Streikaktion im öffentlichen Dienst seit Jahrzehnten.